Freefall Innovation Lab
Innovative ATM Lösungen

Warum Automaten?

In Zeiten von mobilen Geräten wirken stationäre Geräte die rar in weiten Teilen Österreichs verstreut installiert wurden eher als Rückschritt.

In der Entwicklung unseres Leistungsportfolios haben wir uns immer wieder die Frage gestellt – in welcher Form kommt der Nutzer mit digitaler Währung in Verbindung. Welche Touchpoints gibt es?

Oder anders formuliert. Wie ermöglichen wir dem Nutzer die einfachste Verwendbarkeit von Kryptowährung ohne die Technologie zu verstehen.

Der Markt

Wussten Sie, dass in Österreich weltweit der drittgrößte Markt für ATMs existiert?
Nur die USA und Kanada weisen eine höhere Anzahl auf, wobei die Einwohnerzahl dieser Länder jene Österreichs bei weitem übersteigt.

Die Probleme

Verfügbarkeit

Kursschwankungen nach unten können sich negativ auf die Verfügbarkeit der ATMs auswirken. Durch eine direkte Börsenanbindung werden Währungsschwankungen eliminiert und die Kryptowährungen zum tatsächlichen Kurs an- und verkauft.

TRANSPARENZ

Aufgrund der Tatsache, dass der Betrieb von ATMs in der 5. Novelle der Geldwäscherichtlinie (Vorschlag der Europäischen Kommission (2016/0208/COM) exakt reguliert wird, hat sich freefall nach Maßgabe der derzeitigen Möglichkeiten bereits zum Start freiwillig verpflichtet, einige geplante Regulative einzuhalten. Dazu gehören u.a. die Ausweispflicht jedes Kunden mit einem Transaktionsbetrag ab EUR 700.-, sowie die Durchführung eines KYC ab einem Transaktionsbetrag von EUR 10.000.- .

REGISTRIERKASSENPFLICHT

 Gewisse Dinge werden von den Behörden zwar toleriert, allerdings nicht vergessen. Daher wäre es ratsam, sich nicht auf unangenehme Überraschungen einzulassen, die hohe Geldstrafen nach sich ziehen.  Denn: ATMs unterliegen dem RKSV-Gesetz.

Derzeit arbeiten wir an einer rechtskonformen Lösung für Anbieter und Betreiber von ATMs. Einige unserer ATMs (GeneralBytes) sind bereits im Umlauf und werden getestet und an die Richtlinien des RKSV-Gesetzes angepasst.

 

Aktuell erfüllt lediglich Orderbob, ein österreichischer Bitcoin ATM, die Voraussetzungen für einen rechtskonformen Betrieb. Ab einem Betrag von 50 EUR ist ein Identitätsnachweis mit Ausweis, Foto und Telefonnummer erforderlich – auch wenn diese Handhabung für Laien abschreckend wirken mag, möchten wir Orderbob ein großes Lob aussprechen.

 

SO GEHEN WIR DAMIT UM. UNSER FAZIT

Step one

Problem: Die Verfügbarkeit von Bitcoin und anderen Kryptowährungen an den jeweiligen ATMs ist für den Betreiber nicht zufriedenstellend.

Lösung: Die Entwicklung einer API-Schnittstelle mit der jeweiligen Partnerbörse, die in Echtzeit eine Order an der Börse auslöst und die erworbenen Coins direkt an den Kunden übermittelt. Somit wird das Kursrisiko (Volatilität der Kryptowährungen!) unterbunden. 

Step two (coming soon)

Problem: Die Identitätsprüfung der Kunden beim ATM erweist sich als kompliziert und umständlich.

Lösung: Bei Beträgen von mehr als EUR 10.000.- findet auf der freefall-Plattform eine Vorabidentifizierung bzw. Identitätsprüfung in Form eines KYC (Know Your Customer) statt.

Step three (coming soon) 

Problem: Bei stärkeren Kursschwankungen kommt es zu unangenehmen Ausfällen der ATMs.

Lösung: Ein entwickeltes User Interface, um die entsprechenden Informationen in Echtzeit weiter zu leiten.

Step four (coming soon)

Problem: Rund 70 % aller ATMs in Österreich, die in den letzten 3 Jahren aufgestellt wurden, entsprechen nicht dem österreichischen RKSV-Gesetz.

Lösung: Die Erschaffung einer rechtskonformen RKSV-Schnittstelle zwischen ATM – BMF (Bundesministerium für Finanzen/Finanzamt) – Kunden – freefall-Backend.

Step five (coming soon)

Problem: Die Skalierung und Qualität der Aufstellplätze bedarf neuer struktureller Lösungsansätze.

Lösung: Die Entwicklung einer Infrastruktur zwischen dem freefall-Backend, der Börsen-API und dem Kunden. Ein Plug-and-Play-Produkt, das es ermöglicht, die Skalierung der Aufstellflächen zu erhöhen und die Liquidität der angebotenen Kryptowährungen gewährleistet.

Aber immer schön der Rheihe nach…